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Unser Tagebuch

Tannenbäume für die Kinder

der Kinder-Krebsstationen: Regenbogen, Schatzinsel und Leuchtturm der Uniklinik Würzburg behandelt werden, hatten wir eigentlich schon für letztes Jahr geplant. Und beinahe hätte uns Corona dieses Jahr schon wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber nach einer spontanen Neuplanung, hat es nun doch noch geklappt:
Die Anlieferung unserer kleinen, künstlichen Tannenbäume für die Weihnachtszeit in den Familien-Wohnungen musste nur um einen Tag verschoben werden:

Tannenbäume für die Weihnachtszeit

Es war fast wie verhext. Corona hatte uns ja schon letztes Jahr dazwischengefunkt.
Da hatten wir schon einmal die Idee, für die Weihnachtszeit ein paar unserer künstlichen Tannenbäume für die Kinder-Krebsstationen kostenlos zu verleihen, Hol- und Bringdienst inbegriffen. Gedacht waren sie eigentlich für die onkologischen Kinderstationen an der Universitäts-Kinderklinik hier bei uns in Würzburg.
Große Weihnachtsbäume sollten damals auf den Stationen etwas Wärme und Hoffnung verbreiten, für die Kinder, Angehörigen und die Klinik-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Aber die strengen Hygienevorschriften durch die Corona-Pandemie, hatten die Umsetzung dieser Idee leider unmöglich gemacht.

Deswegen haben wir dieses Jahr schon etwas früher mit der Planung angefangen. Und gemeinsam mit dem Team der „Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder e.V.“ haben wir überlegt: wie und wann wir am besten die Weihnachtsbäumchen Corona konform anliefern können.

Auch dieses Jahr ist, wegen Corona, der Zutritt für Besucher im Krankenhaus ausgeschlossen. Und so kam vom Team des Vereins die Idee, doch statt mit den Weihnachtsbäumen die Klinik-Stationen, doch die Elternwohnungen, mit kleineren Tannenbäumen auszustatten.

Hintergrund: Die Elterninitiative betreut in unmittelbarer Nähe zur Uni-Kinderklinik zwölf Wohnungen. Diese dienen einerseits als Übernachtungsmöglichkeit für die Angehörigen von Kindern, die sich in der Uniklinik in Therapie befinden. Aber auch als Zufluchts- und Aufenthaltsort oder Treffpunkt.

Da ich leider am Tag der Übergabe wegen Corona nicht dabei sein konnte, hat unser KreativKopf U schnell umplanen können. Und mit Ammar, eigentlich unserem IT-Spezialisten, einen tatkräftigen Helfer gefunden und die Aktion konnte mit nur einem Tag Verspätung doch noch rechtzeitig vor dem 1. Advent 2021 stattfinden.

Die Kinder, Geschwisterkinder und Eltern haben sich sehr gefreut und die Tannenbäume dann auch selber schmücken können.

Die vielseitige Arbeit der Elterninitiative als Verein

Schon seit 1984 unterstützt die „Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder e.V.“ als gemeinnütziger Verein die Arbeit der Kinderstation in der Kinderklinik. Zusammengeschlossen haben sich dafür betroffenen Familien erst als Selbsthilfegruppe und später als Verein, um auch anderen Familien mit einem erkranken Kind bei der Therapie zu begleiten und zu unterstützen. So werden z.B. altersgerechte Medien, Spiel- und Bastelmaterial, Musiktherapie und Clownbesuche auf Station angeboten. Ohne Corona würden eigentlich auch ein Frühlings- und Sommerfest sowie eine Adventsfeier organisiert und veranstaltet.

Aber nicht nur während, auch nach der anstrengenden Intensivtherapie ist der Verein für die Betroffenen und Angehörigen da. Auf der Homepage erfahrt ihr noch mehr zum Verein und seiner wichtigen und vielfältigen Arbeit. Und hier könnt ihr zum Beispiel Teddybären erwerben und damit gleichzeitig einen Teil für den Verein spenden.

Vielleicht gibt es ja auch bei euch in der Stadt einen ähnlichen Verein, für den ihr etwas Spenden oder ehrenamtlich etwas Gutes tun könnt? Nicht benötigte oder doppelte Weihnachtsgeschenke verschenken könntet?

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