Neue Tische für unsere Packer

Außer in unserer Versandserie haben wir in unseren Blog-Artikeln die von uns eingesetzten Packtische noch nie gezeigt oder vorgestellt. Das holen wir heute mal nach und zeigen euch in einer neuen Artikelserie gleich, wie man es besser machen kann. Wir bauen uns nach geraumer Testzeit unserer gekauften Tische, nun eine verbesserte Version selbst – wir können nämlich nicht nur mit künstlichen Blumen und Heißkleber, sondern auch mit Holz und Akkuschrauber richtig gut umgehen.

Bei wenigen Paketen, reicht ein kleiner Tisch aus

Jeder, der einen kleinen Versandhandel startet oder angefangen hat in einem zu arbeiten, kennt es sicher: Als Packtisch wird einfach ein ganz normaler Tisch „missbraucht“. Ist ja auch kein Problem sich das benötigte Material an die Ecke zu legen oder von etwas weiter weg zu holen. Bei wenigen Paketen pro Tag, ohne Stress beim Packen, ist das ja auch völlig im Rahmen. Steigt die Anzahl der Bestellungen und damit die zu packenden Pakete, kommt dieser Tisch aber schnell an seine Grenzen. Wo hin mit den Paketen? Dem Polstermaterial? Wo ist das Paketband jetzt hin verschwunden? Also muss das Provisorium einem richtigem Packtisch weichen. So einen haben wir im Internet auch ganz einfach für 200-300€ gefunden. Nach 1-2 Jahren mussten wir allerdings feststellen, dass das nicht das Gelbe vom Ei ist. Zwar hatten wir nun ein kleines Regalbrett unter dem Tisch und Abroller für unser Packpapier, aber Kartons und Polstermaterial mussten wir extra lagern. Dazu kommt, dass die von uns bestellten Tische relativ klapprig und aus dünnem Material sind und daher schon fast zerfallen. Also ab auf den Dachboden damit, vielleicht findet sich ja noch die richtige Aufgabe für diese Packtische.

Schon besser, als ein einfacher Schreibtisch, trotzdem ist da noch viel Luft nach oben

Bessere Packtische kosten allerdings ab 1000€ aufwärts und das auch noch komplett ohne Zubehör! Um diesmal nicht wieder einen Fehlkauf einzugehen und die Tische genau auf unsere Bedürfnisse zuschneiden zu können haben wir uns für die Do-it-yourself Variante entschieden.

Kleine Skizze unseres DIY-Packtisches

Aus 2 Traversen pro Ebene, 2 Ständer eines alten Palettenregals und dicken OSB-Platten (wir empfehlen mindestens 22 – 25 mm zu verwenden, damit der Packtisch so Einiges aushält). In den meisten Baumärkten könnt ihr euch die Spanplatten auch einfach auf die optimale Länge zuschneiden lassen. Und dann heißt es eigentlich nur noch zusammenbauen. 2 Traversen bilden mit einer Spanplatte je eine Ebene. Wir haben einen Zwischenboden und eine Arbeitsplatte, daher also 2 Platten und 4 Traversen verwendet. Ihr könnt aber natürlich so viele Ebenen verwenden, wie ihr für eure Zwecke benötigt. Da die Ständer von einem Palettenregal sind, kann die Höhe individuell eingestellt und sogar später nochmal verändert werden. So könnte also auch bei langfristigem Personalwechsel die Arbeitsplatte höher oder niedriger montiert werden.

Sieht ordentlich aus, kann aber noch verbessert werden – vor allem in Bezug auf die Altkartonagen, die wir nun zum Verpacken nutzen

Hier seht ihr nun unsere aktuellen Tische mit Stauraum für Kartonagen, der Arbeitsfläche und einem kleinen Regal für den PC mit schwenkbarem Monitor. Das haben wir uns auch schon selbst gebaut, also kriegen wir doch auch eine noch bessere Variante hin! Erstmal sollten wir uns überlegen, was genau wir verbessern müssen um das Packen noch angenehmer zu gestalten: z.B. wie wir die Verpackungsmaterialien noch zugänglicher und optimaler verstauen können. Gut, die Kartonagen sind doch ordentlich und gut greifbar, denkt ihr euch jetzt bestimmt. Ja, die neuen sind es. Vielleicht habt ihr aber durch eine Bestellung oder unseren Recyclingartikel mitbekommen, dass wir mittlerweile auch Altkartonagen zur Verpackung benutzen. Diese sind in der Größe nicht einheitlich und eignen sich daher eher weniger zum Stapeln. Daher wäre es wohl geschickter die Kartons vertikal zu lagern. Somit können mehr verschiedene Größen zusammen gelagert und passende, wiederverwendbare Kartons leichter gefunden werden. Auch die Aufbewahrung für unser selbstgemachtes Schreddermaterial auf der linken Tischseite lässt zu Wünschen übrig. Der verwendete Karton weißt ein zu geringes Volumen auf und ist zum Auffüllen mühsam durchs Lager zu ziehen.

Dann mal ran an den Werkzeugschrank und in den Baumarkt!

Zusammengefasst müssen wir nun Erweiterungen für den Tisch bauen, die es uns ermöglichen Kartonagen vertikal aufzubewahren und unseren Stauraum zuerweitern. Ziel ist dabei, dass alles übersichtlich bleibt, sowie einen praktischen Wagen zu entwerfen, der den Schreddermaterial-Karton ersetzt. Wie genau wir unsere Tische Marke Eigenbau optimieren, zeigen wir euch in den nächsten Artikeln. Als erstes werden wir uns um die Kartonagenaufbewahrung kümmern, dann das Schreddermaterial und final eine neue Ebene hinzufügen.